Sie interessieren sich für ein Praktikum im CCT? 

Im Rahmen der unterschiedlichen Projekte arbeiten wir gern mit Praktikantinnen und Praktikanten zusammen. 

Bei Interesse senden Sie uns bitte mit Ihrer Anfrage per Post oder E-Mail Ihren Lebenslauf und eine kurze Begründung ihres Praktikumswunsches an cct(at)uni-leipzig.de.

Aufbereitung des Karl-Uwe-Baum-Archivs

Aufbereitung des Karl-Uwe-Baum-Archivs im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts »Fremde spielen. Amateurtheater als informelles und non-formales Medium transkultureller Bildung« / Zeitraum: XX-XX.XX.2018

Internationaler Brecht-Kongresses

Organisatorische Mithilfe und Vorbereitung des Internationalen Brecht-Kongresses vom 19.-23.Juni 2019 in Leipzig / Zeitraum: XX-XX.XX.2018

Praktikumsangebote unserer Kooperationspartner

Dramaturgie Hospitanz an der Oper Halle

Die Dramaturgie der Oper Halle sucht ab sofort und für den weiteren Verlauf der Spielzeit 19/20 Hospitant*innen. Die Arbeitsbereiche umfassen produktionsbezogene Prozesse wie die Begleitung der Probenarbeit, inhaltliche Recherchen und deren Aufbereitung wie auch die Mitarbeit bei allgemeinen Aufgaben der Dramaturgie bei Publikationen und Zuarbeiten an die Presseabteilung. Die Dauer sollte 8-12 Wochen umfassen.

 

 

Die Produktionen:

– Mozart/ Zemlinsky: Bastien und Bastienne / Florentinische Tragödie

Premiere24.11.18
(Regie: Tobias Kratzer)

– Meyerbeer: Africaine II-IV

Premieren 16.1. / 4.3./ 21.6.
(Regie Thomas Goerge / Lionel Somé)
Besonders interessant ist diese Produktion für Studierende, die sich für Themen wie postkoloniale Theorie und Entwicklung der Institution unter dem Gesichtspunkt Diversity interessieren. Über die Inszenierungen hinaus gibt es eine Reihe von Zusatzveranstaltungen, in deren Planung Studierende auch involviert sein können.

Die Oper Halle steht unter dem Leitungsteam Florian Lutz, Michael v. zur Mühlen und Veit Güssow für ein Musiktheater am Puls der Zeit. Dabei setzt das Opernhaus auf ästhetische Zeitgenossenschaft, künstlerische Auseinandersetzung mit der (Stadt)Gesellschaft und gedankliche Interventionen. Die inhaltliche Neuausrichtung hat dem halleschen Opernhaus zahlreiche Würdigungen und nationale Aufmerksamkeit gebracht. Unter anderem auch den Theaterpreis des Bundes 2019, ein Preis, der alle zwei Jahre von einer Fachjury an elf Theaterhäuser verliehen wird. „Die Oper Halle hat unter der Intendanz von Florian Lutz mit ihrem neuen ästhetischen Programm überregionale Strahlkraft gewonnen. Sein experimentelles Musiktheater hat dem jungen Leitungsteam schnell die Aufmerksamkeit des Fachpublikums und etliche Auszeichnungen beschert.“, so die Fachjury. Sebastian Hannak (Bühnenbildner) erhielt für seine Raumbühne HETEROTOPIA darüber hinaus den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2017.

Neben fünf populären Opernwerken, für die Größen wie Isabel Ostermann und Martin G. Berger als Regisseur*innen gewonnen werden konnten, findet in dieser Spielzeit auch das gefeierte Broadway Musical Cabaret einen Platz im Spielplan der Oper Halle, dieses soll die erfolgreiche Kooperation mit dem neuen theater Halle weiterführen. Außerdem setzt die Oper Halle auch in dieser Saison einen Schwerpunkt auf die Neue Musik. Mit Opera, Opera, Opera! Revenants and Revolutions geht sie eine Kooperation mit der Münchener Biennale – Festival für neues Musiktheater ein, welches als wichtigstes Uraufführungs-Festival für zeitgenössisches Musiktheater gilt. Die zweite Uraufführung Chaosmos unterliegt der neu gegründeten Förderinitiative NOperas! – eine Initiative des Fonds experimentelles Musiktheater (feXm) und ermöglicht eine völlig neue Zusammenarbeit mehrerer Opernhäuser miteinander. Durch diese beiden Kooperationen möchte die Oper Halle auch in Zukunft die zeitgenössische Musik fördern und innovative Projekte vertiefen, um ein überregionales Publikum zu begeistern.

Neuproduktionen 2019/2020:

  • UN BALLO IN MASCHERA (Ein Maskenball)
    Premiere: 28. September 2019
    Regie: Isabel Ostermann
  • CABARET
    Premiere: 26. Oktober 2019
    Regie: Henriette Hörnigk
  • ALICE IM WUNDERLAND (UA)
    Premiere: 22. November 2019
  • RUSALKA
    Premiere: 25. Januar 2020
    Regie: Veit Güssow
  • DON GIOVANNI
    Premiere: 29. Februar 2020
    Regie: Florian Lutz
  • EVOLUTION (UA)
    Premiere: 20. März 2020
  • CHAOSMOS (UA)
    Premiere: 03. April 2020
  • EUGEN ONEGIN
    Premiere: 17. April 2020
  • TESEO
    Premiere: 29. Mai 2020
    Regie: Martin G. Berger
  • OPERA, OPERA, OPERA! REVENANTS AND REVOLUTIONS (UA)
    Premiere in Halle: 05. Juni 2020
    Regie: Michael v. zur Mühlen

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen per mail an:
michael.vonzurmuehlen@buehnen-halle.de

Praktikant*in gesucht für die Produktion: "Die besondere Perücke" von Antonia Baehr & Lucile Desamory an der Residenz des Schauspiel Leipzig

Zeitraum technische Einrichtung: 16. – 20.12.2019
Zeitraum Proben: 06. – 14.01.2020 und 19.01. – 01.02.2020
weitere Aufführungen am 02.02. und dann 06. – 08.02.2020

Lucile Desamorys und Antonia Baehrs Interesse gilt dem Unsichtbaren im Theater. Sie besuchen die Theaterwerkstätten in Leipzig, führen Gespräche mit den Mitarbeiterinnen, filmen die dort vorhandenen Schubladen und deren besondere Beschriftungen, erforschen die Illusionstechniken. Sie erproben sich im „So-tun-als-ob“: Sie konsultieren Theaterlehrbücher und führen die darin gefundenen Übungen mit Hingabe aus. Sie malen die Porträts der Werkstatt-Mitarbeiterinnen in Öl und besingen dann die Gemälde. Sie fragen nach dem Verschrottungshof, wohin kommen die abgespielten Stücke, wo geht’s zum Jenseits des Theaters – und sie erhalten nicht immer eine Antwort …

Das Projekt entsteht aus der Begegnung der künstlerischen Universen von Antonia Baehr und Lucile Desamory. Beide Künstlerinnen verbindet eine langjährige Freundschaft. Sie waren wechselseitig schon an Projekten der jeweils anderen beteiligt: Lucile hat für Antonias „Abecedarium Bestiarium – Affinitäten in Tiermetaphern“ (2013) eine choreographische Miniatur geschrieben; Antonia hat in Luciles Film „ABRACADABRA“ (2013) und dem Hörstück „Radio Télépathique“ (2011) für France Culture performt. „Die besondere Perücke“ (AT) ist die erste gemeinsame Arbeit.

 

Zu den Aufgaben gehören:

  • während der gesamten Probezeit vor Ort sein (ideal im Tandem mit einer zweiten Person, um sich die Zeiten zu teilen, ab Januar 2020 ganztägig Kernzeit 10h-19h)
  • Beobachtung des choreografischen, dramaturgischen Arbeitsprozesses der Produktion „Die besondere Perücke“
  • Assistenz von Antonia Baehr und Lucile Desamory
  • Aufzeichnung der Proben und dem Überspielen / Archivieren der Daten zur weiteren Sichtung und Probenbegleitung
  • Assistenz bei produktionstechnischen Abläufen (Erstellung des Bühnenbildes, künstlerische Fähigkeiten und Interessse für Malen, Basteln, Nähen etc. sind gerne willkommen)

Das Praktikum wird nur mit einem symbolischen Betrag in Höhe von 250 Euro/Person honoriert werden können. Das Praktikum gibt einen guten Einblick in die Erarbeitung einer Produktion und Raum auch für aktive Beteiligung.

Mehr Informationen bekommt ihr von Alexandra Wellensiek (Produktionsleitung Berlin) production@make-up-productions.net
Website: Antonia Baehr www.make-up-productions.net
Website: Lucile Desamory http://luciledesamory.net/
https://www.schauspiel-leipzig.de/spielplan/premieren/die-besondere-peruecke/